Lösungsanbieter für Luftreinigung auf Rapid.Tech + FabCon 3.D

Erfurt: Mit ihren ther­misch kata­ly­ti­schen Luft­rei­ni­gungs­sys­te­men stellt sich die IVOC-X GmbH vom 25. bis 27. Juni 2019 auf der Rapid.Tech + FabCon 3.D am Stand des Thü­rin­ger Zen­trums für Addi­tive Tech­no­lo­gien (THAT) vor. Das Jenaer Jung­un­ter­neh­men ist der Lösungs­an­bie­ter zum Abbau von toxi­schen Stof­fen und prä­sen­tiert ihre inno­va­tive Tech­no­lo­gie für die­sen Bereich.

In Koope­ra­tion mit der Ernst-Abbé-Hoch­schule (EAH) stellt IVOC-X ihren Pro­to­ty­pen CX10 vor, der die Luft­schad­stoffe (VOC) aus einem 3D-Druck­pro­zess nahezu voll­stän­dig ver­brennt. „Ein wei­te­rer wesent­li­cher Effekt ist eine gleich­mä­ßige Tem­pe­rie­rung des gesam­ten Bau­raums, was die Druck­qua­li­tät enorm ver­bes­sert. Dar­über hin­aus wird der Bau­raum von Par­ti­keln und VOCs gerei­nigt, sodass das Sys­tem im Umluft­be­trieb arbei­ten kann«, erläu­tert der Geschäfts­füh­rer Dr. Tho­mas Krech. Die IVOC-X GmbH grün­dete sich im Februar die­ses Jah­res.

Die addi­tive Fer­ti­gung gewinnt in der Pro­duk­tion zuneh­mend an Bedeu­tung – Stich­wort 3D-Dru­cker oder Rapid Prototyping/​Manufacturing. Dabei ver­steht man unter addi­ti­ven Fer­ti­gungs­ver­fah­ren alle Ver­fah­ren, bei denen ein Werk­stoff zur Erzeu­gung eines Bau­teils schicht­weise auf­ge­tra­gen wird. Durch che­mi­sche und/​oder phy­si­ka­li­sche Pro­zesse wer­den diese Bau­teile aus band- oder draht­för­mi­gem Mate­rial, Flüs­sig­kei­ten bezie­hungs­weise Pul­vern her­ge­stellt. Beim Ein­satz von Kunst­stof­fen als Aus­gangs­ma­te­rial wie zum Bei­spiel Acryl­ni­tril­bu­ta­di­ens­ty­rol (ABS) kön­nen flüch­tige orga­ni­sche Ver­bin­dun­gen (VOC) frei­ge­setzt wer­den. Diese sind krebs­er­re­gend und erb­gut­schä­di­gend.

Aktu­ell exis­tie­ren in Deutsch­land keine vali­den Stu­dien zu Emis­sio­nen aus 3D-Dru­ckern oder addi­ti­ven Fer­ti­gungs­an­la­gen. „Hier wol­len wir gemein­sam mit dem Bereich Sci­Tec der EAH auf­klä­ren und die Öffent­lich­keit über Mess­ergeb­nisse infor­mie­ren. Zudem leis­ten unsere IVOC-X Sys­teme einen wich­ti­gen Bei­trag zum Gesund­heits- und Umwelt­schutz,« so der Geschäfts­füh­rer Den­nis Sip­pach.

Das THAT ver­steht sich als eine offene Platt­form für alle Akteure und Inter­es­sen­ten der Addi­ti­ven Tech­no­lo­gien in Thü­rin­gen. Umso mehr freuen sich die Jenaer Unter­neh­mer, sich vom 25. bis 27. Juni auf der Rapid.-Tech + FabCon 3.D Messe zu prä­sen­tie­ren und mit Exper­ten, Ent­wick­lern und zukünf­ti­gen Anwen­dern aus­zu­tau­schen. Inter­es­sen­ten sind ein­ge­la­den sich am Stand 2 – 101 des Thü­rin­ger Zen­trums für Addi­tive Tech­no­lo­gien in Erfurt über die ther­misch kata­ly­ti­schen Luft­rei­ni­gungs­sys­teme zu infor­mie­ren und mehr über den Pro­to­ty­pen CX10 der IVOC-X GmbH zu erfah­ren.

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